Algen als Jodquelle: Warum ein Blick aufs Etikett wichtig ist

Zum Welttag der Ozeane am 08 Juni: Arbeitskreis Jodmangel informiert über stark schwankende Jodgehalte in Algenprodukten

Frankfurt, 19.05.2026 – Algen und Algenprodukte stehen immer häufiger im Supermarktregal oder sind Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln. Aber Achtung: „Meeresalgen sind zwar von Natur aus besonders reich an Jod, die enthaltenen Mengen können jedoch erheblich schwanken. Sie sind also keine verlässliche Jodquelle für den täglichen Verzehr“, sagt Prof. Thomas Remer, Ernährungswissenschaftler und stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreis Jodmangel e. V. (AKJ). „Wer Algen oder Algenprodukte konsumiert, sollte unbedingt auf ausgewiesene Jodgehalte und empfohlene Verzehrmengen achten.“

Getrocknete Algenprodukte wie Kombu, Wakame oder Hijiki können sehr hohe Jodmengen enthalten und bereits in üblichen Verzehrmengen die vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlene Tageshöchstmenge von 500 Mikrogramm Jod für Erwachsene überschreiten. Fachgesellschaften und der AKJ setzen für die tägliche Ernährung daher auf verlässliche Jodlieferanten wie Seefisch, Milch und Milchprodukte, Eier sowie jodiertes Speisesalz. So lässt sich die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Jodzufuhr von 150 Mikrogramm pro Tag für Erwachsene zuverlässig erreichen.

Presseinformationen

Arbeitskreis Jodmangel e.V.
Organisationsstelle
Daniel Schwind
Falkstraße 5, 60487 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 2470 6796
Fax: 069 / 7076 8753
E-Mail: ak@jodmangel.de
www.jodmangel.de

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