Jodsupplementierung vor, während und nach der Schwangerschaft?

Neue Publikation in „Geburtshilfe & Frauenheilkunde“

Die aktuelle Übersichtsarbeit „Jodsupplementierung vor, während und nach der Schwangerschaft?“ wurde kürzlich online im Fachjournal Geburtshilfe & Frauenheilkunde veröffentlicht. Autoren der Publikation sind die AKJ-Beiräte Herr Prof. Großklaus, Herr Dr. Liesenkötter, Herr Dr. Lawrenz sowie Herr Dr. Thieme.

Der narrative Überblick beschreibt die weiterhin unzureichende Jodaufnahme sowie den Jodstatus schwangerer und stillender Frauen in Deutschland, Europa und weltweit. Dargestellt werden die potenziellen gesundheitlichen Implikationen, insbesondere für die neurokognitive und psychomotorische Entwicklung des Kindes, vor dem Hintergrund der Schwangerschaft und Stillzeit als besonders sensible Lebensphasen.

Darüber hinaus werden aktuelle nationale Handlungsempfehlungen zur Jodsupplementierung auf Basis der verfügbaren Studienlage diskutiert. Die Autoren betonen die Bedeutung bevölkerungsbezogener Präventionsmaßnahmen, insbesondere der universellen Salzjodierung, sowie eines adäquaten Monitorings der Jodversorgung. Solange jedoch keine flächendeckend ausreichende Jodversorgung gewährleistet ist, empfehlen die Autoren des Arbeitskreises Jodmangel insbesondere Frauen im gebärfähigen Alter, mindestens drei Monate vor der Konzeption sowie während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit kontinuierlich Jodpräparate einzunehmen.

Zur vollständigen Publikation im Fachjournal „Geburtshilfe & Frauenheilkunde“:
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-2739-3580

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