Pflanzliche Lebensmittel für die Jodversorgung

frau mit salat

Foto: fotolia – Subbotina Anna

Pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Salat enthalten im Gegensatz zu tierischen Produkten kaum Jod. Denn in heimischen Böden, Acker- und Weideflächen sowie im Trinkwasser kommt das Spurenelement nur in sehr geringen Mengen vor.
Da es wasserlöslich ist, wird es außerdem kontinuierlich mit dem Regenwasser, durch Bewässerungsmaßnahmen und über die Flüsse aus Böden und Gesteinsschichten in Richtung Meer ausgewaschen. Gemüse und Obst steuern daher nur etwa drei Prozent zur Jodversorgung bei.
Darüber hinaus enthalten Gemüse, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse sogenannte Goitrogene. Diese Inhaltsstoffe hemmen zusätzlich die Jodaufnahme in der Schilddrüse, wodurch eine Unterversorgung noch verstärkt werden kann.

Besonders gefährdet sind Veganer, die auch keine Milchprodukte und Eier zu sich nehmen und damit weitere Jodlieferanten vom Speiseplan streichen. Vegetarier und Veganer sollten sich dieser Jodmangelrisiken bewusst sein und auf die Verwendung von Jodsalz in allen Lebensmitteln und insbesondere in Fertigprodukten achten. Diese tragen die Bezeichnung „jodiertes Speisesalz” oder „Jodsalz” statt „Speisesalz“ auf der Zutatenliste.
Neben der ausschließlichen Verwendung von Jodsalz und damit hergestellten Produkten sollten Betroffene auch mit dem Arzt Rücksprache halten. Dieser kann bei Bedarf empfehlen, Jodtabletten einzunehmen. Vorsicht ist beim Konsum von Meeresalgen und Seetang als Jodlieferant geboten.

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