Aus der Wissenschaft

Alle Pressemeldungen des Arbeiskreis Jodmangel
02.03.2012

Kein Schilddrüsenkrebs durch jodiertes Speisesalz

In der Studie „Thyroid cancer in Denmark 1943–2008, before and after iodine supplementation“1 beschäftigen sich die dänischen Wissenschaftler mit der steigenden Inzidenz (Neuerkrankungsrate) von Schilddrüsentumoren in Dänemark seit Mitte des letzten Jahrhunderts. Über die Ursachen können die Studienautoren bisher nur spekulieren. Sie stellen unter anderem auch die staatlich verordnete Jodierung von Haushaltssalz unter Verdacht. (mehr …)

07.02.2012

Fragen und Antworten zur Jodversorgung und zur Jodmangelvorsorge

Jod ist ein Spurenelement, das im Körper für den Aufbau von Schilddrüsenhormonen notwendig ist. In Deutschland herrscht nach Kriterien der Weltgesundheitsorganisation heute kein Jodmangel mehr. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat im Folgenden die häufigsten Fragen zum Thema Jodversorgung und Jodmangelvorsorge beantwortet und zusammengefasst, die wir mit freundlicher Genehmigung hier vorstellen dürfen.

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01.08.2008

Jod – Risiko oder Nutzen? VFEDaktuell – Nr. 106 Titelthema

Die Jodversorgung hat sich in Deutschland aufgrund der nachhaltigen Jodprophylaxe deutlich verbessert. Andererseits befürchten Schilddrüsenkranke und ältere Menschen mit einer funktionellen Autonomie, dass sie durch die universelle Verwendung von Jodsalz in Lebensmitteln und im Tierfutter zu viel an Jod erhalten könnten. Der Beitrag soll anhand der aktuellen Daten zur Jodversorgung Antwort geben, ob ein wirkliches Risiko für diese empfindlichenVerbraucher besteht. (mehr …)

01.08.2007

Prävention und Gesundheitsförderung: Schwerpunktausgabe Jod

Im Springer Medizin Verlag ist von der wissenschaftlichen Zeitschrift  „Prävention und Gesundheitsförderung“ eine Schwerpunktausgabe zum Thema Jod erschienen (Band2, Heft 3, August 2007). Sie enthält insgesamt neun Experten-Beiträge rund um das Thema Jod, die wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Verlags hier vorstellen dürfen:

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03.05.2006

Jod und Brustkrebs

Jod wurde bislang nur mit der Schilddrüse in Zusammenhang gebracht. Relativ wenig Gedanken hat man sich dagegen über mögliche Wirkungen von Jod in anderen Organen und Geweben gemacht. Nur etwa ein Drittel des im menschlichen Körper vorkommenden Jods ist in der Schilddrüse bzw. den Schilddrüsenhormonen zu finden. Der Rest ist außerhalb der Schilddrüse lokalisiert. Die Funktionen dieses Jods sind weitgehend unklar (Venturi 2005). (mehr …)

Selen und Schilddrüsengesundheit

Selen zählt wie Jod zu den für den Menschen lebensnotwendigen Spurenelementen. Bereits vor 20 Jahren ergaben sich Belege hinsichtlich einer essentiellen Bedeutung von Selen für die Schilddrüsengesundheit. Kinder aus Selenmangelgebiete im ehemaligen Belgisch-Kongo zeigten schwere Schilddrüsenveränderungen im Sinne einer „Verkümmerung“ des Organs. (mehr …)

Rauchen ist auch für den Kropf ein vermeidbarer Risikofaktor

Rauchen erhöht das Risiko für viele Erkrankungen. Zu diesen Erkrankungen gehören Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs und andere bösartige Erkrankungen. Bezüglich des Zusammenhanges zwischen Rauchen und Schilddrüsenerkrankungen existieren kontroverse Befunde. Der derzeitige Erkenntnisstand weist darauf hin, dass Rauchen in Jodmangelgebieten ein wichtiger Ko-Faktor für die Entwicklung einer Schilddrüsenerkrankung darstellt. (mehr …)

Aktueller Stand der Jodversorgung in Deutschland

Endemische Jodmangelkröpfe und Schilddrüsenerkrankungen waren bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein bekanntes und weit verbreitetes Gesundheitsproblem in weiten Teilen der Erde. Als eines der ersten Länder initiierte die Schweiz Präventionsprogramme. 1922 wurde dort zunächst regional, später bevölkerungsweit mit der Jodsalz-Prophylaxe begonnen. Weitere Pionierländer mit „frühen“ Prophylaxeprogrammen waren die USA (1923), Schweden (1930), Finnland und Österreich (1948), aber auch Australien (1947-1953). (mehr …)

Jodaufnahme durch tierische Lebensmittel

Tiere benötigen Jod – ebenso wie Menschen – als lebenswichtiges Spurenelement. Daher wird Jod Futtermittel in tiergerechten Mengen zugesetzt. In den letzten 30 Jahren sind gemäß den Kenntnissen der Tierernährung die Höchstmengen für Jodzusätze kontinuierlich abgesenkt worden – auf heute 4, 20 bzw. 10 mg/kg Futtermittel für Pferde, Fische und andere Tiere. Aktuell wird in der EU diskutiert, ob weitere Absenkungen der Höchstmengen möglich sind. Denn schon jetzt ist in der Praxis zu verzeichnen, dass die Futtermittelhersteller die gesetzlichen Höchstmengen offensichtlich nicht ausschöpfen. (mehr …)

Nutzen und Risiken der Jodprophylaxe in Deutschland

Deutschland ist Jodmangelgebiet. Zur Vermeidung daraus resultierender Erkrankungen wie der Struma (Kropfbildung durch eine Vergrößerung der Schilddrüse) wird die Verwendung von jodiertem Speisesalz im Haushalt, in der Gastronomie, bei der Gemeinschaftsverpflegung und Lebensmittelherstellung empfohlen. Viele Hersteller von Lebensmitteln, Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung und die Gastronomie sind inzwischen dieser Empfehlung gefolgt und verwenden in größerem Umfang Jodsalz bei der Zubereitung von Speisen und Herstellung von Lebensmitteln. Kritiker sehen darin eine „Zwangsmedikation“. Sie führen gesundheitliche Probleme, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion, auf diese Jodprophylaxe zurück. (mehr …)

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