Durch Jodsalz und Lebensmittel mit Jodsalz wird Jod in physiologischen, d.
h. stoffwechselrelevanten Mengen zugeführt. Damit wird lediglich das Joddefizit
ausgeglichen, dass in der Nahrung naturbedingt entstanden ist.
Derartige Mengen wirken sich folglich auch bei einer krankhaften Überfunktion
der Schilddrüse nicht nachteilig aus. Größere Mengen Jod, die
beispielsweise über stark jodhaltige Medikamente oder Röntgenkontrastmittel
aufgenommen werden können, müssen bei einer Überfunktion jedoch
vermieden werden.
Bei einer Unterfunktion ist eine Jodzufuhr immer vorteilhaft, weil dadurch weitere Vergrößerungen der Schilddrüse und gewebliche Veränderungen (Knoten) vermieden werden können.
Mit Nahrungsjod in üblicher Dosierung können Allergien nicht ausgelöst
werden. Gleiches gilt für die Jodakne, die durch diese geringen Mengen
weder aktiviert noch hervorgerufen werden kann. Die Kropfprophylaxe mit Jodsalz
ist somit eine völlig unbedenkliche Gesundheitsvorsorgemaßnahme,
von der auf breiter Ebene Gebrauch gemacht werden sollte.