Jod kommt in sehr geringen Mengen in heimischen Böden, Acker- und Weideflächen sowie im Trinkwasser vor. Da es wasserlöslich ist, wird es kontinuierlich mit Regenwasser, durch Bewässerung und über die Flüsse aus Böden und Gesteinsschichten in Richtung Meer ausgewaschen.
Da Nutzpflanzen (Getreide, Gemüse, Obst) zudem ohne Jod wachsen und gedeihen können, reichern sie auch kaum Jod an. Gemüse und Obst steuern daher nur etwa drei Prozent zur Jodversorgung bei.
Aufgrund des Jodgehalts der Meere sind Seefische und andere Meerestiere natürlich
jodreich. Seefisch wird aber vom Großteil der Bevölkerung eher selten
verzehrt.