In deutschen Geburtskliniken werden Neugeborene in den ersten Lebenstagen hinsichtlich der Schilddrüsengesundheit untersucht. Damit können Probleme frühzeitig erkannt werden. Frauen, die nicht im Krankenhaus entbinden oder nach der Geburt das Krankenhaus wieder verlassen, sollten daher den Kinderarzt ansprechen.
| * | Säuglinge, die gestillt werden, erhalten ausreichend Jod,
wenn die Mutter selbst genügend Jod aufnimmt (siehe Frage 15).
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| * | Säuglinge, die Flaschenmilch bekommen, sind ebenfalls
ausreichend versorgt. Denn die Säuglingsmilchnahrung, auch die Spezialnahrung
für allergiekranke Kin- der, enthält bedarfsgerechte Jodmengen. |
| * | Bekommt der Säugling ab dem 5./6. Monat Breinahrung, ist auch diese
mit Jod an- gereichert. Zugesalzen wird im ersten Lebensjahr nicht. |
Im zweiten Lebensjahr nimmt das Kleinkind mehr und mehr am Familienessen teil.
Es sollte auf Brot mit Jodsalz zurückgegriffen und auf ein regelmäßiges
Milchtrinken geachtet werden. Wichtig ist, die Kleinkinder schon frühzeitig
an regelmäßiges Fischessen zu gewöhnen. Das Kleinkindessen wird
moderat gesalzen - wegen der Doppelvorbeugung von Jodmangel und Milchzahnkaries
ist Jodsalz mit Fluorid zu empfehlen.