Jodmangel in Deutschland in Zahlen

Eine bessere Versorgung mit Jod ist dringend notwendig

Die Folgen des Jodmangels in Deutschland beeinträchtigen nicht nur die Gesundheit von Millionen Betroffenen erheblich, sondern belasten auch das Gesundheitswesen ganz enorm.
Und so sieht die Jodmangelbilanz derzeit aus:

  • Etwa ein Drittel aller Erwerbstätigen haben infolge Jodmangels eine vergrößerte Schilddrüse und/oder Knoten in der Schilddrüse.
  • 6.000 Babys werden jährlich noch mit einer Schilddrüsenvergrößerung geboren.
  • Jodmangelbedingte Schilddrüsenerkrankungen sind nach wie vor die häufigsten Erkrankungen menschlicher Drüsen. Sie gehören zu den 15 häufigsten Diagnosen bei Allgemeinmedizinern und Internisten.
  • Zehn Prozent der Bevölkerung Deutschlands müssen Schilddrüsenmedikamente gegen Schilddrüsenerkrankungen einnehmen.
  • Das Schilddrüsenhormonpräparat L-Thyroxin ist mit 6,7 Mio Rezepten das meist verordnetste Medikament in Deutschland*)
  • Ca. 60.000 Bundesbürger müssen sich jährlich einer Radio-Jod-Therapie unterziehen.
  • Über 100.000 Bundesbürger müssen jährlich an der Schilddrüse operiert werden.
  • Die Diagnose und Behandlung von Schilddrüsenkrankheiten verursachen jährlich Kosten von über einer Milliarde Euro.
  • Viele dieser gesundheitlichen Beschwerden und Kosten könnten vermieden werden, wenn der Jodmangel in Deutschland dauerhaft ausgeglichen würde. Jodhaltige Nahrungsmittel wie Seefische, Milch und Milchprodukte tragen dazu ebenso bei wie Jodsalz, das vor allem im Haushalt verwendet werden sollte, aber auch zum Zubereiten von Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung und zur Herstellung von Lebensmitteln (vor allem bei Brot). Risikogruppen oder Menschen, die Salz meiden sollten, können ihren Jodbedarf mit Jodtabletten decken.

    Groß-Gerau, August 2006
    AKJ www.jodmangel.de/

    *) Vom Wissenschaflichen Dienst der AOK im Auftrag von BILD ermittelt

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    Herausgeber:

    Arbeitskreis Jodmangel e.V.
    Organisationsstelle
    Laura Zimmer, Dirk Fischer
    Leimenrode 29, 60322 Frankfurt
    Telefon: 069 / 2470 6796
    Fax: 069 / 7076 8753
    E-Mail: ak@jodmangel.de
    www.jodmangel.de

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